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41. Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2010
28. bis 31. Oktober
 
   
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Jazz thing & Blue Rhythm
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Jazz thing reviews: Hotspots.01  

CD der Woche.

Cover: Nik Bärtsch's Ronin -  Llyrìa
Hotspots

Steen Rasmussen feat. Josefine Cronholm
Amanhâ I Morron Tomorrow
(Calibrated/Soulfood)


Norma Winstone
Stories Yet To Tell
(ECM/Universal)


Raphael Wressnig
Party Factor
(BHM/ZYX)

Nik Bärtsch's Ronin
Llyrìa
(ECM/Universal)

Der Pianist Nik Bärtsch macht mit „Llyrìa" da weiter, wo er mit „Holon" vor zwei Jahren aufgehört hat. Das Bandkonzept und die Besetzung von Ronin haben sich nicht verändert, die Musiker sind lediglich noch ein wenig enger zusammengewachsen. Weiterhin geht es um die Erforschung der Struktur als formgebendes Prinzip, die Möglichkeiten der Schichtung von Motiven, polyrhythmisch und repetitiv, zum einen linear, aber im gleichen Moment zyklisch vernetzt gedacht. Es sind Experimente mit Klangraum und Zeit, die auf minutiöser Planung beruhen, aber nur funktionieren, weil neben der Perfektion des Ensembles auch seine Spontaneität im Ausdruck zum Zug kommt. Keines der fünf Instrumente dominiert das Geschehen, die Musik läuft ab, in so genannte Module gegliedert, bis nach einer knappen Stunde wieder Schluss ist. Das ist ein Spiel mit Erwartungshaltungen, die in der motivischen Vieldeutigkeit durchbrochen werden. Polyvalenz als Motto und Flow als Methode sind Voraussetzungen für eine Endlosschleife, die wiederum dezent, aber radikal mit der Teleologie des Songprinzips bricht. Und die nahelegt, dass „Llyrìa" noch lange nicht das Ende war.

Ralf Dombrowski, Jazz thing 85

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Vijay Iyer - Solo